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Nassfutter

Bei Feucht- oder Nassfutter werden die Zutaten durch Erhitzen haltbar gemacht. Das Prinzip ist das Gleiche wie früher, als das Obst aus Omas Garten eingekocht wurde, um es für den Winter zu konservieren. Dieser Prozess erfolgt direkt in der Dose in einem sog. Autoklaven. Dabei werden die Dosen ca. 1 Stunde lang auf etwa 120 Grad erhitzt. Das tötet alle Keime und macht die Dose lange haltbar.

Wie stark die Nahrungsmittel vor dem Konservierungsprozess bereits verarbeitet waren, ist bei den einzelnen Herstellern verschieden. Nassfutter zeichnet sich durch einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aus und sollte daher, wenn schon Fertigfutter, dem Trockenfutter vorgezogen werden.

Der Kohlenhydratanteil im Dosenfutter variiert sehr stark. Es gibt sogar Reinfleischdosen ohne pflanzliche Komponenten. Diese gelten allerdings nicht als Alleinfuttermittel, da der Hund einen gewissen pflanzlichen Anteil für die Verdauung benötigt.

Vorteile

  • schnelle Fütterung

  • leicht zu beschaffen

  • je nach Marke sehr günstig

  • kein Wissen über Hundefutter notwendig

Nachteile

  • stark erhitzte Nahrungsmittel

  • etwas Lagerkapazität notwendig

  • die Konsistenz des Futters begünstigt Zahnstein

  • oft unzureichende Deklaration, man weiß nicht, was drin ist

  • Auswahl kann für Allergiker schwierig sein

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